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Helmut Stelljes / Autor und Fotograf
In Bremen 1933 geboren, die Kindheit in Worpswede und Umgebung verbracht. Studium der

Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Mathematik, Philosophie, Kunstgeschichte. Promotion zum

Dr. phil.


Neben methodisch-didaktischen Publikationen zahlreiche Veröffentlichungen über Worpswede:

Künstlerportraits, kulturgeschichtliche Abläufe des Künstlerdorfes u.a.

Seit über 35 Jahren ständiger Wohnsitz in Worpswede.


Fotoausstellungen: Worpswede (`93, `96,`99,`00,`01,`02); Solms (`94); Bremerhaven (`94);

Heiligenhafen (`95); Bremen (`96,`98,`01); Osterholz-Scharmbeck (`97); Hannover (`98);

Elmshorn (`02).

Teilnahme an Fotowettbewerben. Preise und Urkunden (`97).

Als Fotograf Mitglied im BBK (Bund Bildender Künstler).



Die Aufforderung, an der Ausstellung "dialogART 10 - Mensch-Natur-Seele" teilzunehmen

(Kommunale Galerie in Worpswede 1999), habe ich als Fotograf zu Beginn skeptisch beurteilt.

Nach einer Reihe von Arbeitssitzungen mit ihren anregenden und auch kontroversen Dialogen, kann

ich sagen, daß gerade die unterschiedlichen Ansätze und Wahrnehmungsbereiche der beteiligten

Künstler auch mir, dem Fotografen, vielfältige Anregungen und neue Einsichten geben konnten.


Seit es möglich ist, die Realität mit Hilfe einer Kamera und mittels lichtempfindlicher Materialien

abzubilden, gibt es das spannende Wechselspiel zwischen bildender Kunst und Fotografie. Die Kunst

der Fotografie versteht sich in der Welt von heute als das konsequenteste Medium der

Kommunikation. Mit der Erfindung der Fotografie sind die Grenzen der Kunst fließend geworden.

Entsprechend betont Werner Hofmann, Autor von Büchern zur Malerei und Plastik des 20. Jahr-

hunderts, daß die Praxis den Kunstbegriff immer wieder neu zu formulieren versucht - ,,man denke

bloß an die Fotografie und den müßigen Streit, ob man sie als Kunst gelten lassen dürfe oder nicht".


Das ,,Licht-Bild" kann dokumentieren, entdecken, aufrütteln, erschüttern, es kann aber auch etwas

ganz anderes, in äußerster Konsequenz kann es vernichten, das ist jedoch nicht meine Absicht. Für

mich als ,,Lichtbildner" ist die ,,Verweil-doch"-Sehnsucht eine wesentliche Triebfeder, rasch

vergehende, einzigartige Augenblicke in ,,Gemälden" durch Lichtstrahlen zu fixieren. Mit dem

,,Licht-Bild" will ich keineswegs die ,,Kunst verlieren", sondern will mit Hilfe der Kamera ,,neue

Möglichkeiten hinzugewinnen". Die Kunst der Fotografie versucht, mit hohem künstlerischen

Anspruch das Wesentliche einer Situation zu erfassen und entsprechend zu vermitteln. Ich als

,,Lichtbildner" wage es, in poetischen Bildern die Lichtspiele in der Natur, die Farb- und

Formerscheinungen einer Landschaft und die Einzigartigkeit des Menschen darzustellen. Es ist eine

Lust, mit dem Auge der Kamera geheimnisvolle Phänomene oder einzigartige Momente festzuhalten.

Vor allem die mechanischen Apparate, Meßsucher- und Spiegelreflexkameras (Leica-M6, R6.2 und

R8), mit ihren verschiedenen Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektiven ermöglichen dem Fotografen

die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten, die er sich wünscht.


Im Rahmen der Ausstellung ,,dialogART 10" wurden Fotos gezeigt, die 1997 während einer

Studienreise durch den südamerikanischen Andenstaat Peru entstanden sind. Die Fotos

vergegenwärtigen Situationen, die zum gestellten Thema ,,Mensch - Natur - Seele" eine enge

Verbindung aufweisen.

© and design by Dr. Arnd Stelljes. Die Rechte von allen Fotos auf dieser Internetpräsenz liegen bei Dr. Helmut Stelljes, Worpswede